Newsletter 04/2018

11.1.2019

Kick-Off in Dresden für Innovationscluster Sensorik Sachsen »SenSa«, das Technik das Fühlen beibringen soll.

Auftaktveranstaltung für eine neue Allianz von sieben sächsischen Technologie- und Anwendungsclustern.
© Ina Reichel

Auftaktveranstaltung für eine neue Allianz von sieben sächsischen Technologie- und Anwendungsclustern.

Unter dem Titel »Sensorik Sachsen« (SenSa) arbeiten in den kommenden vier Jahren sieben sächsische Netzwerke mit klarem Forschungs-, Entwicklungs-, Produktions- oder Anwenderbezug im Bereich Sensorik an einem gemeinsamen Ziel: Die Sensoriklösungen der Zukunft auf den Weg zu bringen. Von den erzielten Ergebnissen sollen speziell die sächsischen Unternehmen profitieren. Sie werden produzieren und vermarkten, was SenSa an Neuerungen, Lösungen und Systemen zutage fördert. 

Mehr als 100 Teilnehmer folgten bei der Auftaktveranstaltung im November in Dresden unter anderem der Podiumsdiskussion zum Thema »Branchenübergreifende Sensorik«, bei der auch das Fraunhofer IIS/EAS Rede und Antwort stand. Im Anschluss wurden im Rahmen einer Projektwerkstatt zwischen Teilnehmern und SenSa-Partnern erste Kooperationsansätze diskutiert.  

Hervorgegangen ist SenSa aus dem Förderwettbewerb „Innovationscluster“ des sächsischen Wirtschaftsministeriums (SMWA), in dem anspruchsvolle Zukunftskonzepte gesucht wurden, die von Unternehmen und Wissenschaftlern gemeinsam getragen werden, um neue Lösungen für die Bedürfnisse von morgen zu entwickeln. Damit soll die konzentrierte gemeinsame Arbeit an Zukunftsmärkten und -technologien unterstützt werden, beispielsweise durch regelmäßige Workshops, die Erarbeitung konkreter Maßnahmenpläne und gemeinsam genutzte Infrastrukturen. „Mit unserem 2017 gestarteten Förderwettbewerb haben wir ambitionierte Zukunftsvorhaben gesucht, die wissenschaftliche Kompetenzen und unternehmerischen Spürsinn zusammenbringen. Gefunden haben wir eine breite Allianz unserer stärksten Clusterinitiativen, die gemeinsam daran arbeiten, dass moderne Sensorik noch effizienter und einfacher in die Produkte des sächsischen Mittelstandes eingebunden werden kann. Dabei wird hier stets vom Nutzer, also von der industriellen Anwendung her gedacht. Damit stärken wir Sachsen als Standort für zukunftsweisende Produkte“, so Wirtschaftsminister Martin Dulig. Das Innovationscluster SenSa wird vom SMWA gefördert. Träger sind die Cluster Silicon Saxony, AMZ, Organic Electronics Saxony (OES) und Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen-Thüringen e.V. (LRT).